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22.09.2017, 13:01 Uhr | Übersicht | Drucken
Zimmer/Wiesmann: Land und Bund dürfen Frankfurt nicht allein lassen - Jahrhundertinvestition für Städtische Bühnen ‎auf Spitzenniveau braucht Rückenwind aus Berlin
Städtische Bühnen

 Berlin/Wiesbaden/Frankfurt am Main, 22. September 2017. Die Frankfurter Bundestagskandidaten Prof. Matthias Zimmer MdB und Bettina M. Wiesmann MdL (beide CDU) mahnen Unterstützung des Bundes für das Großprojekt der Sanierung bzw. des Neubaus der Städtischen Bühnen an.

 



Prof. Dr. Matthias Zimmer MdB
 

"Frankfurt hat sich seit Walter Wallmann und Hilmar Hoffmann ein großartiges Renommee als Kulturstadt erarbeitet. Diesen Erfolg haben die beharrlichen städtischen Investitionen in eigene Museen, Spielstätten für Oper und Theater und Konzerträume maßgeblich bewirkt. Frankfurt ist die Kultur als Fundament des städtischen Zusammenhalts in Zeiten von Globalisierung und gesellschaftlichen Umbrüchen viel wert.

Von dieser Leistung profitieren aber auch andere. Die städtische Kulturlandschaft hat eine Strahlkraft weit über die Region Rhein-Main hinaus. Die städtischen Museen, das Museumsufer selbst, Schauspiel und Oper oder die Alte Oper können sich mit national und international renommierten Kultureinrichtungen, Frankfurt selbst kann sich mit anderen großen Kulturstädten messen. Daneben ist Frankfurt die internationalste Stadt Deutschlands und steht im Wettbewerb mit großen Metropolregionen. Ein hochwertiges, kreatives Kulturangebot ist ein wesentlicher Wettbewerbsfaktor im Herzen Europas und trägt zur Anziehungskraft Deutschlands im Zusammenhang mit Standortentscheidungen von Unternehmen und Institutionen bei.

Deshalb darf die Stadt Frankfurt bei einem Projekt wie der demnächst anstehenden Sanierung oder dem Neubau der städtischen Bühnen mit Schauspiel und Oper finanziell nicht alleine gelassen werden. Investitionen von mindestens 600 Millionen EUR werden aus dem städtischen Haushalt (von 3,7 Milliarden EUR) kaum zu finanzieren sein, wenn man auch die anderen Aufgaben der wachsenden Stadt - wie Schaffung von Wohnraum, Verkehrsinfrastruktur und dringend erforderliche Schulbauten - verantwortlich wahrnehmen will. Das Land Hessen, besonders aber die Bundesrepublik Deutschland müssen ein Interesse haben, dass Deutschlands internationalste Stadt ihr Kulturangebot auch in Zukunft auf Spitzenniveau erhalten und sich weiter mit anderen internationalen Metropolen messen kann. Deshalb ist die Sanierung oder der Neubau der städtischen Bühnen auch eine nationale Aufgabe für deren Wahrnehmung wir uns als Bundestagsabgeordnete in Berlin einsetzen wollen.“



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