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14.11.2017, 16:44 Uhr | Übersicht | Drucken
CDU im Ortsbeirat 6 thematisiert Parkplatznot und sucht nach Lösungen

Frankfurt am Main, 14. November 2017 - Die CDU im Ortsbeirat 6 hat bei der letzten Sitzung des Ortsbeirats in zwei Anträgen auf die Parkplatznot in vielen Gebieten Frankfurts hingewiesen und sucht nach Antworten und Lösungen, wie der Parkdruck etwas entschärft werden kann.


Susanne Serke, Ortsbeirätin
 

"In vielen Stadtteilen und Siedlungen Frankfurts klagen die Bewohnerinnen und Bewohner über die zunehmend angespannte Parkplatzsituation" erklärt Susanne Serke (CDU), die beide Anträge in die Sitzung eingebracht hat. Nachrichten hierzu erreichen die Ortsbeirätin aus Sossenheim, die auch Ortsvorsteherin des Ortsbeirats 6 ist, mittlerweile fast jede Woche. "Die Menschen kommen nach ihrem Arbeitstag nach Hause, haben vielleicht auf dem Weg noch schnell ihre Einkäufe für die Woche erledigt oder das Kind von der Betreuung abgeholt und müssen sich dann erstmal auf die langwierige Suche nach einem Parkplatz machen. Das zerrt an den Nerven und belastet zudem auch die Umwelt zusätzlich.“  

Seit Jahren schon wird nach Lösungen gesucht, um den Parkdruck zu mildern. Unter anderem kommt dabei immer wieder Bewohnerparken zur Diskussion - auf Wunsch vieler Anwohner. Doch das Thema scheint auf Eis zu liegen: Bewohnerparken in neuen Bereichen können derzeit nicht in Aussicht gestellt werden, da die bereits beschlossenen Bewohnerparkgebiete aufgrund knapper personeller Ressourcen für die Parkraumüberwachung bisher noch nicht vollständig eingerichtet werden konnten. Dabei wird sich jedoch auf Bewohnerparkgebiete bezogen, die bereits 1990 bzw. 1998 festgelegt wurden. "Diese zeitliche Dimension sollte wirklich nicht Anspruch der Stadt Frankfurt sein", kommentiert Serke.

Die CDU-Fraktion möchte nun endlich wissen, wann und wie es mit Bewohnerparken in Frankfurt weitergeht. In einem entsprechenden Antrag wird der Magistrat deshalb gebeten, die bereits beschlossenen Bewohnerparkgebiete einzurichten und eine Aussage dahingehend zu treffen, ob grundsätzlich weitere Bewohnerparkgebiete eingerichtet werden sollen. Trotz Widerstand von Seiten der SPD wurde der Antrag bei der Sitzung verabschiedet.

Zudem soll nach Möglichkeiten gesucht werden, das Parken von gewerblich genutzten Fahrzeugen in Wohngebieten bzw. Siedlungen zu unterbinden. Immer mehr Kleintransporter und Sprinter werden in Wohngebieten und Siedlungen geparkt und bleiben dann über Nacht oder sogar für mehrere Tage (insbesondere an Wochenenden) stehen. Öffentliche Parkplätze und Straßen werden als günstige Stellflächen missbraucht. Bei großen LKW über 7,5 Tonnen ist die Regelung klar: Sie dürfen nur vorrübergehend und auf keinen Fall nachts oder an Wochenenden im Wohngebiet parken. Für kleinere Transporter ist dem Ortsbeirat keine Regelung bekannt. Dem Antrag der CDU-Fraktion haben alle Fraktion zugestimmt.

Natürlich muss auch weiterhin nach Möglichkeiten gesucht werden, um den Autoverkehr in der Stadt generell zu reduzieren - bspw. mit Car-Sharing oder einem attraktiven ÖPNV-Angebot. "Aber wir erleben nun einmal, dass die Anzahl der Autos pro Haushalt in den letzten Jahren immer mehr angestiegen ist und eine Kehrtwende nicht in Sicht ist", so Serke. Man dürfe auch nicht die Augen davor verschließen, dass viele Menschen auf ein Auto angewiesen sind, um zu ihrem Arbeitsplatz zu gelangen oder bspw. einfach auch, um Beruf und Familie unter einem Hut zu bekommen. "Wenn man morgens noch vor der Arbeit sein Kind in die KiTa bringen oder nach der Arbeit rechtzeitig von der Betreuung abholen muss, funktioniert dies für viele eben nur mithilfe eines eigenen Autos".



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